Freitag, 4. Januar 2013

Gescheiterte Ente

Ich hatte sie als süße Anhänger in der Farbenmix-Galerie gesehen, frei Hand einen Schnitt getüddelt und mal probiert. Ausgestopft mit Watte sah sie aber so unförmig aus, der Schnabel hing herunter, weil er mehr Watte vertragen und ein Stück weiter rein gedurft hätte und so dachte ich, nö, da muss was anderes mit passieren.

Nach meinem Eulenkissen kam ich kurzerhand auf die Idee, aus ihr auch einfach eine Applikation für ein Kissen zu machen. Wenn auch nicht schön zu nähen, so habe ich mich für einen Jersey-Rest entschieden. Das wurde belohnt, das Kissen ist sooooooo kuschelig und mein fast 10-Jähriger hat es wo er liegt und lümmelt jetzt immer mit dabei.



Der Schnabel und die Füßchen sind lose und nicht angenäht. Durch den dicken und doppelten Stoff wirkt die Ente dreidimensional. Stört beim Schlafen und Kuscheln laut meinem Sohn gar nicht. "Mama - warum ist das Kissen so weich?" kam als Frage..... Das ist mir immer der größte Lohn für´s Nähen, wenn es meinem Junior gefällt, der ansonsten schon fast in die Coolness-Phase rutscht und seit Herz dann doch für das Genähte seiner Mama erweichen kann :-)