Sonntag, 13. Januar 2013

Marmelade - Meditative Küchenarbeit....

ein bißchen Abwechslung muss sein. Da mich in meinem Urlaub aber eine dicke Grippe erwischt hatte, konnte ich leider gar nichts unternehmen und musste in den heimischen vier Wänden für Abwechslung sorgen. Wenn ich Zeit habe, werkel ich auch gerne mal in der Küche. Da kann ich auch richtig bei entspannen.

So habe ich am Wochenende noch eine neue Marmelade ausprobiert. Das macht mir richtig Spaß, auf gut Glück mal verschiedene Zutaten zu kombinieren und am Ende dann, wenn die Marmelade auch richtig kalt ist, zu probieren....

Dieses Mal habe ich mich für den

Hokkaido Kürbis

als eine der Grundzutaten entschieden. Ich habe etwa 400 Gramm von dem Kürbisfleisch genommen. Dazu etwa 600 Gramm weiche reife Birne. Den Kürbis habe ich nach dem Weichkochen abgeschüttet und dann im Saft von drei frischen Orangen püriert. Die Birne ebenfalls mit rein. Dann mit Gelierzucker, einer Zimtstange und Vanillearoma (hatte leider keine frischen Stangen mehr...) eingekocht. Wichtig ist, da sowohl Kürbis als auch Birne wenig Säure haben, die Zugabe von Zitronenensäure, sonst wird es nicht richtig fest....




Ich lasse die Marmelade schon immer richtig durchkochen, gerade wenn ich Aromen nur während der Kochzeit zugebe wie z. B. die Zimtstange oder Vanilleschoten. Geschmacklich fand ich sie am Ende überraschend. Der Kürbis darf von der Menge her nicht dominieren, so schmeckt er wirklich nur ganz dezent raus. Die Orange gibt die Frische, die Birne die  Süße. Lecker lecker lecker. Die ersten Gläser sind schon verschenkt. Meinen Rest werde ich mir gut einteilen und genießen. Die koche ich aber sicherlich wieder in der nächsten Kürbissaison.



Gut dazu passen sicherlich Scones mit Butter - also typsich englisch. Die Marmelade schmeckt aber auch auf einem guten deftigen Vollkornbrot sehr gut.  Mit weißem Brot (Brötchen, Toast, Weißbrot) harmoniert sie auch, aber da passen eher Früchte wie Erdbeeren oder Kirsche.