Donnerstag, 2. Juni 2016

Ich bin dankbar.

Ja, dankbar für den Ort, an dem ich lebe. Dankbar, dass ich nicht fürchten muss in diesen Tagen, dankbar dafür, dass hier oben bei uns alles so friedlich und manchmal ewig weit weg von all den schlimmen Dingen in der Welt erscheint.


Ganz besonders intensiv empfinde ich dieses Gefühl in unserem Garten. In diesem Jahr ist er besonders satt und grün und alles entwickelt sich gut. Ich gönne den Schnecken, die mit dem Regen gekommen sind, ihre Blättchen. Abends sammel ich sie ein und bringe sie in den Wald. Und wenn sie am nächsten Tag wieder da sind, sammel ich sie halt wieder ein :-)

 So manches Mal ist mir unser Hanggarten auch schon mal auf die Nerven gegangen und ich dachte mir, so ein ebener Garten, das wäre doch toll. Aber das ist Quatsch! Totaler Quatsch! Man sollte wirklich mit dem zufrieden sein, was man hat. Und so drehe ich meine Runden den Hang auf und ab und bleibe wenigstens fit dabei ;-)




Im Hochbeet steht bald die Ernte an. Der Lauch  braucht noch, aber Staudensellerie und Mangold sind fast erntereif. 



Die Sommerstauden haben an Größe zugelegt, der Rasen ist satt und dicht, nachdem er im letzten Jahr braun, verbrannt und von Leles Buddeleien und wilden Rennattacken stellenweise kahl und durchlöchert war. Auch das Düngen (mit Naturdünger) hat sich positiv bemerkbar gemacht. 


Besonders schön finde ich die Zufälligkeit, mit der sich der Garten entwickelt. Und alles haben wir selbst von Hand gemacht. Was aus diesem Erdhügel wird. das zeige ich in ein paar Tagen. Der Baufortschritt hängt allerdings natürlich sehr vom Wetter ab....

Wünsche allen einen guten Start ins Wochenende
Bettina